Bildung braucht Zeit

Immer schneller, kürzer und flexibler. In der aktuellen Ausgabe der DUZ Wissenschaft & Management beschäftigt sich Prof. Dr. Dr. h.c. Michael Jäckel, Sprecher des Leitungsgremiums des Virtuellen Campus Rheinland-Pfalz, mit der Frage, wie sich unser Verständnis von Bildungszeit verändert.

In seinem Beitrag „Bildung braucht Zeit“ zeichnet er die Entwicklung von langfristig angelegten Studienwegen hin zu stärker modularisierten und flexibel kombinierbaren Bildungsangeboten nach. Formate wie Micro-Learning, Micro-Credentials und Micro-Degrees reagieren auf den wachsenden Bedarf an lebenslangem Lernen und ermöglichen es, einzelne Kompetenzen gezielt und in überschaubaren Zeiträumen zu erwerben. Besonders durch die Digitalisierung und die Erfahrungen während der Corona-Pandemie haben solche Ansätze an Bedeutung gewonnen.

Jäckel weist zugleich darauf hin, dass Bildung nicht allein unter den Gesichtspunkten von Geschwindigkeit, Effizienz und unmittelbarer beruflicher Verwertbarkeit betrachtet werden sollte. Wo Lernangebote immer kleinteiliger und passgenauer zugeschnitten werden, braucht es weiterhin stabile Strukturen, fachliche Einordnung und ausreichend Zeit für Vertiefung. Bildung lebt schließlich nicht nur von schnellen Antworten, sondern ebenso vom Innehalten, Nachdenken und Fragenstellen.

Der vollständige Beitrag ist in der Ausgabe 02/2026 der DUZ Wissenschaft & Management erschienen.

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